Multifunktionaler Kleiderbügel von Tchibo spart die Hälfte des Schrankplatzes — hängt sich ineinander ein

Warum klassische Aufbewahrung scheitert und wie man es besser macht

Die meisten von uns kennen dieses Problem nur zu gut: Der Kleiderschrank hat nun einmal keine dehnbaren Wände, doch die Lust auf neue Kleidungsstücke lässt sich kaum zügeln. Gerade im Mai rückt die Schrankorganisation in den Vordergrund, weil Wintermäntel gegen Sommerkleider getauscht werden und jeder Zentimeter plötzlich Gold wert ist. Wer die Prinzipien von KonMari auch in einer kleinen Wohnung umsetzen möchte, braucht manchmal nur eine einzige kleine Veränderung in der Art, wie man Kleidung aufhängt.

Beim Beobachten vieler Haushalte fällt auf, dass der vertikale Raum unterhalb kurzer T-Shirts vollkommen ungenutzt bleibt. Genau hier kommt der multifunktionale Kleiderbügel von Tchibo ins Spiel: Dank spezieller Öffnungen lassen sich bis zu 11 weitere Bügel darunter einhängen — einer nach dem anderen, direkt untereinander.

Das steckt hinter dem Prinzip der vertikalen Aufhängung

Das System funktioniert nach einem denkbar einfachen Mechanismus. Mithilfe einer verschiebbaren Schiene lässt sich die gesamte Kleidungsreihe mit einer einzigen Bewegung von der horizontalen in die vertikale Position bringen. Hemden, die sonst einen halben Meter Kleiderstange beanspruchen, hängen plötzlich ordentlich übereinander in einer einzigen Linie.

Das Ergebnis ist verblüffend: Der freigewordene Platz reicht sofort für neue Einkäufe oder sperrige Saisonteile. Wer einmal damit angefangen hat, möchte nie wieder auf diesen Trick verzichten.

Saisonwechsel erfordert mehr als nur Umsortieren

Sobald der Platz auf den Bügeln optimiert ist, stellt sich die nächste Frage: Wohin mit allem, was gerade nicht getragen wird? Damit der Schrank nicht wie nach einem Ausverkauf aussieht, müssen Winterpullover aus dem Sichtfeld verschwinden. Sehr bewährt hat sich dabei ein Vakuumbeutel, der nach dem Absaugen der Luft das Volumen von Wollsachen um erstaunliche 75 Prozent reduziert und die Textilien gleichzeitig vor Feuchtigkeit und Staub schützt.

Im Mai lauert in deutschen Haushalten jedoch noch eine weitere Gefahr: der Kleidermotte. Beim Einlagern der Wintersachen empfiehlt es sich, einen kleinen Block aus Zedernholz zu den Textilien zu legen. Zeder wirkt als natürliche Barriere, nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und hält die Kleidung frisch — ganz ohne aggressive Chemie. So holt man die Lieblingspullover im Herbst in einwandfreiem Zustand wieder heraus.

Der psychologische Trick für eine radikale Schrankentrümpelung

Was aber, wenn der Schrank trotz aller Tricks noch immer überquillt? Das eigentliche Problem ist oft, sich einzugestehen, was wirklich nicht mehr getragen wird. Eine bewährte Methode ist die sogenannte Umgekehrt-Bügel-Technik: Alle Bügel — egal welcher Marke — werden mit dem Haken zur eigenen Seite gedreht. Sobald ein Kleidungsstück angezogen und zurückgehängt wird, kommt der Bügel wieder in die normale Position.

Bis Ende Juni zeigt sich klar, welche Bügel noch immer in die alte Richtung zeigen. Erfahrungswerte belegen, dass rund 20 Prozent der Kleidung den eigentlichen Grundstock bilden, während der Rest schlicht Platz blockiert. Diese Stücke lassen sich dann mit gutem Gewissen weitergeben oder über Secondhand-Plattformen verkaufen — und machen Raum für Dinge, die wirklich Freude bereiten.

Höhe optimal nutzen und effizient falten

Wer noch immer mit den oberen Schrankbereichen kämpft, dem hilft eine Teleskopstange weiter. Sie lässt sich mühelos zwischen den Schrankwänden einspannen und erschafft eine zweite Aufhängeebene an Stellen, die bisher völlig ungenutzt blieben. Röcke oder Kinderbekleidung, die keine große Hängelänge benötigt, findet dort problemlos Platz.

Für Kleidungsstücke, die nicht auf Bügel gehören — wie T-Shirts oder Sommerhosen — ist die Methode des vertikalen Faltens unschlagbar. Statt Kleidung in Schubladen aufeinanderzustapeln, werden die Teile zu Rechtecken gefaltet und aufrecht hineingestellt. Das spart bis zu 50 Prozent des Volumens, und beim morgendlichen Heraussuchen sieht man auf einen Blick jedes einzelne Stück, ohne das gesamte Fach durchzuwühlen.

Wer den multifunktionalen Bügel mit diesen einfachen Gewohnheiten kombiniert, verwandelt seinen Kleiderschrank schon an einem einzigen Nachmittag in ein übersichtliches System. Der erste Schritt ist denkbar einfach: Heute Abend alle Bügel im Schrank einfach mit dem Haken zu sich drehen.

Author

  • Madeleine zählt zu den einflussreichsten Umweltaktivistinnen Österreichs. Die in Wien lebende Bloggerin hat ihren Blog zu einer umfassenden Plattform für nachhaltiges Wohnen ohne Komforteinbußen ausgebaut. Sie gibt Tipps zur Abfallvermeidung (Zero Waste) und zur Organisation des Kleiderschranks.

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