Tchibo-Kleiderbügel spart 40 % Platz im Schrank — das Kaskadenprinzip macht’s möglich

Warum klassische Kleidungsaufbewahrung scheitert — und was wirklich hilft

Viele von uns kennen dieses merkwürdige Gefühl: Der Kleiderschrank wirkt von Jahr zu Jahr enger, obwohl man kaum neue Sachen kauft. Ob man den minimalistischen KonMari-Ansatz verfolgt oder schlicht die saisonale Garderobenwechsel überstehen möchte — der Platzmangel in deutschen Wohnungen ist ein echtes Alltagsproblem. Bevor Sie also über einen neuen Schrank nachdenken, sollten Sie wissen: Es gibt eine viel einfachere Lösung.

Das Kaskadenkleiderbügel-Prinzip von Tchibo

Das eigentliche Problem liegt selten an der Menge der Kleidung, sondern daran, wie wenig wir den vertikalen Raum ausnutzen — jenen Platz, der etwa in Schranksystemen wie IKEA Pax meist völlig ungenutzt bleibt. Wer sich durch unzählige Aufbewahrungslösungen bei Versandhändlern geklickt hat, weiß: Die meisten Produkte lösen das Problem nur halbherzig. Der multifunktionale Kleiderbügel von Tchibo funktioniert hingegen nach dem Kaskadenprinzip und ermöglicht es, bis zu 11 weitere Bügel untereinander einzuhängen.

Der häufigste Fehler beim Aufhängen von Kleidung ist simpel: Man hängt alles nebeneinander, die Kleiderstange füllt sich rasend schnell, und die Bügel verhaken sich ineinander. Dieser spezielle Bügel besitzt eine verschiebbare Führungsschiene, mit der sich die Ausrichtung per Handgriff von horizontal auf vertikal umstellen lässt. Das Ergebnis: bis zu 40 % mehr freier Platz auf der Kleiderstange — ohne ein einziges Kleidungsstück wegwerfen zu müssen.

Einen überraschenden Nebeneffekt gibt es obendrauf: Der Bügel eignet sich hervorragend zur Kleidungspflege. Wenn der Wäscheständer besetzt ist, bieten die perforierten Bügel ideale Belüftung zum gleichmäßigen Trocknen von Hemden, ganz ohne störende Falten. Für leicht zerknitterte Stücke genügt ein kurzer Einsatz eines Dampfbügelgeräts direkt am hängenden Kleidungsstück — das Bügelbrett bleibt dabei im Schrank.

Saisonaler Kleiderwechsel im Frühsommer braucht eine Strategie

Mit dem Wechsel auf vertikale Bügel ist es aber noch nicht getan. Ende Mai heißt es in Deutschland endgültig Abschied von Pullovern und Winterjacken nehmen. Damit die freigewordenen Regale übersichtlich bleiben, sind Vakuumbeutel das Mittel der Wahl. Sie komprimieren voluminöse Winterkleidung auf einen Bruchteil ihres ursprünglichen Volumens — perfekt für oberste Regalböden oder den Platz unterm Bett.

Beim Verstauen von Wolle und Kaschmir ist jedoch Vorsicht geboten, denn gerade in der Übergangssaison tauchen Kleidermotten wieder vermehrt auf. Legen Sie vor dem Verschließen der Beutel unbedingt Lavendelsäckchen oder Stücke aus Zedernholz dazu. Diese natürliche Kombination wirkt wie ein unsichtbarer Schutzschild für Ihre wertvollen Stücke — ganz ohne den unangenehmen chemischen Geruch klassischer Mottenkugeln.

Mehr Stauraum schaffen — ganz ohne Bohren

Wer noch mehr Platz herausholen möchte, sollte den Blick nach oben richten. Ein oft übersehener Trick ist die Teleskopstange, die sich einfach zwischen die Seitenwände des Schranks klemmen lässt. So entsteht eine zweite Hängeebene für kürzere Kleidungsstücke wie Röcke oder Kinderbekleidung — die Kapazität des Schranks verdoppelt sich damit quasi über Nacht, ganz ohne Werkzeug.

Für alle, die viele Sommertücher und Schals besitzen, gibt es außerdem einen praktischen Lifehack: Statt die dünnen Tücher in unübersichtliche Stapel zu falten, knoten Sie sie einfach direkt am unteren Bügelteil fest. Auf einem einzelnen Standardbügel mit 42 cm Breite finden auf diese Weise bis zu 8 Accessoires Platz — knitterfrei und beim morgendlichen Ankleiden sofort im Blick.

Die Umgekehrter-Haken-Methode: Ein ehrlicher Selbsttest

Manchmal ist die beste Lösung jedoch, sich ehrlich einzugestehen, was man tatsächlich noch trägt. Probieren Sie die Methode der umgekehrten Haken aus: Drehen Sie Ende Mai alle Kleiderbügel so, dass der Haken zu Ihnen zeigt. Sobald Sie ein Stück herausnehmen und es wieder einhängen, drehen Sie den Haken in die normale Richtung zurück. Nach einem Monat sehen Sie klar, welche Teile den Haken noch immer zu Ihnen gestreckt halten — das sind Ihre Kandidaten für die Aussortierung.

Öffnen Sie noch heute Abend Ihren Schrank und drehen Sie die ersten fünf Bügel um, die Sie seit mindestens einem Monat nicht angerührt haben. So starten Sie ganz entspannt Ihren eigenen dreißigtägigen Wahrheitstest.

Author

  • Madeleine zählt zu den einflussreichsten Umweltaktivistinnen Österreichs. Die in Wien lebende Bloggerin hat ihren Blog zu einer umfassenden Plattform für nachhaltiges Wohnen ohne Komforteinbußen ausgebaut. Sie gibt Tipps zur Abfallvermeidung (Zero Waste) und zur Organisation des Kleiderschranks.

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