Hillary Clinton verspottet Trumps radikalen Plan zur Änderung der Währungsgesetze

Ein politischer Sturm um einen neuen Geldschein

Ein höchst umstrittener Vorschlag, einen neuen 250-US-Dollar-Schein mit dem Konterfei von Donald Trump zu drucken, hat eine heftige politische Gegenwelle ausgelöst. Besonders scharf fiel die Reaktion von Trumps früherer Rivalin Hillary Clinton aus – und die Debatte um eine jahrhundertealte Währungstradition ist damit voll entbrannt.

Ein neues Design sorgt für Aufruhr

Hillary Clinton hat sich klar auf die Seite der Kritiker gestellt, die den geplanten Geldschein ablehnen. Berichten zufolge sollen hochrangige Mitarbeiter der Regierung die Druckerei des Finanzministeriums unter Druck gesetzt haben, einen entsprechenden Entwurf zu erstellen.

Laut der Washington Post sprachen vier Angestellte anonym über die internen Vorgänge – aus Angst vor beruflichen Konsequenzen. Der britische Maler Iain Alexander soll dabei einen Designentwurf für den Geldschein angefertigt haben.

Clinton äußerte sich auf der Plattform X und verknüpfte den Währungsplan direkt mit wirtschaftlichen Alltagsproblemen. „Am Ende von Trumps Amtszeit wird der Schein gerade noch für eine Gallone Benzin und einen Karton Eier reichen“, schrieb sie sarkastisch.

Was das Gesetz bisher vorschreibt

Das geltende Bundesrecht verbietet es seit 1866, lebende Personen auf amerikanischen Geldscheinen abzubilden. Diese Regelung geht auf einen Skandal zurück: Ein Beamter des Finanzministeriums namens Spencer Clark hatte damals eigenmächtig sein eigenes Bild auf einem Schein platziert.

Nun haben Gesetzgeber einen neuen Gesetzentwurf eingebracht, der eine Ausnahmeregelung zum bevorstehenden 250-jährigen Jubiläum der USA ermöglichen soll. Das Finanzministerium bestätigte, dass bereits vorbereitende Maßnahmen laufen – für den Fall, dass das Gesetz tatsächlich verabschiedet wird.

Finanzminister Scott Bessent erläuterte die rechtliche Lage bei einer Pressekonferenz. „Als Finanzminister habe ich derzeit zwei gesetzliche Vorgaben für amerikanische Währung: Keine lebende Person darf auf einem Geldschein abgebildet sein, und auf der Währung muss ‚In God we trust‘ stehen“, erklärte Bessent.

Er fügte hinzu, dass der geplante Gesetzentwurf die erste dieser Anforderungen aufheben würde. „Vor dem Repräsentantenhaus und dem Senat liegt derzeit ein Gesetzentwurf, um genau diese Regel zu ändern – damit eine lebende Person, nämlich Donald J. Trump, auf dem 250-Dollar-Schein erscheinen könnte“, so Bessent weiter.

Scharfe Kritik aus den demokratischen Reihen

Der Vorschlag stößt bei zahlreichen prominenten Demokraten auf entschiedenen Widerstand. Repräsentantenhaus-Fraktionsführer Hakeem Jeffries wies die Idee öffentlich zurück und forderte den Präsidenten auf, sich zu mäßigen.

Senator Mark Warner stellte die Verhältnismäßigkeit des Projekts grundsätzlich infrage – besonders in einer Zeit, in der viele Familien unter wirtschaftlichem Druck leiden. Er argumentierte, die Energie der Regierung wäre an anderer Stelle besser eingesetzt.

„Wenn das Weiße Haus auch nur halb so viel Energie darauf verwenden würde, die Lebenshaltungskosten zu senken, wie es auf die Pflege des präsidialen Egos verwendet, dann bräuchten amerikanische Familien den neuen 250-Dollar-Schein nicht, nur um ihre Benzintanks zu füllen“, erklärte Warner in einer offiziellen Stellungnahme.

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  • Madeleine zählt zu den einflussreichsten Umweltaktivistinnen Österreichs. Die in Wien lebende Bloggerin hat ihren Blog zu einer umfassenden Plattform für nachhaltiges Wohnen ohne Komforteinbußen ausgebaut. Sie gibt Tipps zur Abfallvermeidung (Zero Waste) und zur Organisation des Kleiderschranks.

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