Ein bisschen Wasser genügt: So vermeidest du Ärger mit Backpapier

Der kleine Trick macht großen Unterschied

Beim Backen zuhause sind es oft die kleinen Dinge, die darüber entscheiden, wie entspannt alles abläuft. Der Teig muss in die Form, der Ofen soll rechtzeitig vorgeheizt sein – und die Arbeitsfläche füllt sich schnell mit Schüsseln und Utensilien.

Die meisten wollen einfach einen Kuchen, ein Brot oder etwas Leckeres zum Kaffee backen – ohne unnötigen Aufwand. Trotzdem können kleine Details in der Küche mehr Zeit kosten als gedacht.

Besonders dann, wenn etwas, das eigentlich helfen soll, plötzlich selbst zum Problem wird.

Das einfache Trick-Prinzip

Backpapier ist dafür gedacht, das Backen einfacher zu machen. Doch viele kennen das Ärgernis nur zu gut: Das Papier rollt sich zusammen, rutscht in der Form herum und liegt selten da, wo man es haben möchte.

In Springformen, Kastenformen und kleineren Backformen kann das besonders nervig werden. Der Grund: Das Papier behält die Form der Rolle bei. Wenn man es abrollt, zieht es sich deshalb gerne wieder zusammen.

Früher haben viele dasselbe Problem gelöst, indem sie die Form eingefettet und mit Semmelbröseln oder Grieß bestreut haben. Diese Methode funktioniert nach wie vor gut – unter anderem bei weichen Kuchen. Heute greifen viele dennoch lieber zu Backpapier, weil es schneller und unkomplizierter wirkt.

Ein Trick, der sich unter Hobbybäckern zunehmend verbreitet, macht das Backpapier deutlich einfacher handhabbar. Man knüllt das Blatt zunächst zu einer Kugel zusammen und befeuchtet es dann kurz unter fließendem Wasser. Anschließend wird überschüssiges Wasser ausgedrückt, bevor man das Papier wieder auseinanderfaltet und in die Form legt.

So wird das Backen spürbar einfacher

Durch die Feuchtigkeit wird das Papier weicher und geschmeidiger. Das bedeutet, es lässt sich viel leichter in Ecken und an Ränder drücken, ohne hochzustehen oder zu verrutschen.

Der Trick eignet sich besonders gut für Brownies, Käsekuchen, selbstgebackenes Brot und Kuchen, die in einer Form gebacken werden.

Leicht angefeuchtetes Backpapier kann problemlos im Ofen verwendet werden. Das Papier ist für Hitze ausgelegt, und die geringe Wassermenge verdunstet schnell, sobald die Form aufgewärmt wird.

Wichtig ist dabei, stets die Temperaturangabe auf der Verpackung zu beachten. Backpapier sollte niemals bei höheren Temperaturen eingesetzt werden, als der Hersteller empfiehlt.

Ein weiterer Vorteil: Das Gebäck löst sich nach dem Backen oft leichter vom Papier. Das kann das Risiko verringern, dass der Boden kleben bleibt oder beim Herausnehmen des Kuchens aus der Form zerbricht.

Wer regelmäßig backt, für den kann dieser simple Handgriff im Alltag einen echten Unterschied machen.

Author

  • Madeleine zählt zu den einflussreichsten Umweltaktivistinnen Österreichs. Die in Wien lebende Bloggerin hat ihren Blog zu einer umfassenden Plattform für nachhaltiges Wohnen ohne Komforteinbußen ausgebaut. Sie gibt Tipps zur Abfallvermeidung (Zero Waste) und zur Organisation des Kleiderschranks.

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