Ein süßes Frühstück ohne einen Tropfen Öl – und das in Rekordzeit
Die meisten Besitzer moderner Küchengeräte stecken in einer Endlosschleife aus Tiefkühlpommes und Chicken Wings fest – dabei verschenken sie enormes Potenzial. Die Kraft der zirkulierenden Heißluft wird regelmäßig unterschätzt, obwohl luftige Pfannkuchen oder der klassische österreichische Kaiserschmarrn darin besser gelingen als in der Pfanne. Das Geheimnis liegt im richtigen Einsatz von Backpapier, das Ihre Heißluftfritteuse im Handumdrehen in den schnellsten Backofen der Küche verwandelt.
Wer auf Bewährtes setzt, wird von der Konsistenz der Pfannkuchen aus der Fritteuse begeistert sein – die heiße Luft gart sie gleichmäßig von allen Seiten gleichzeitig. Der Teig wird ganz klassisch zubereitet: 450 ml Buttermilch, 2 Eier, geschmolzene Butter und Vanillezucker vermengen, dann 250 g Mehl mit Backpulver, Natron und einer Prise Salz unterrühren.
Der eigentliche Schlüssel zum Erfolg ist die Unterlage aus Backpapier, die verhindert, dass der Teig durch den Korb läuft. Sobald der Teig fertig und kurz gerastet ist, einfach den Boden auskleiden und bei 180 °C etwa 5 Minuten pro Seite backen. Anfang Juni ist in Deutschland gerade Erdbeersaison – und die heben dieses Gericht auf ein ganz neues Niveau.
Probieren Sie diesen Trick mit einer heißen Erdbeerglasur: frische Erdbeeren klein schneiden, mit einem Löffel Honig vermischen und in einer kleinen Schale die letzten 3 Minuten gemeinsam mit den Pfannkuchen in der Fritteuse erwärmen. Es entsteht ein dichter, natürlicher Sirup – ganz ohne überflüssige Zusatzstoffe oder raffinierten Zucker, wie man ihn in gekauften Toppings findet.
Das Geheimnis eines luftigen Teiges, der im Backofen zusammenfällt
Beim Thema Süßes darf der legendäre Kaiserschmarrn natürlich nicht fehlen. Viele Hobbyköche wagen das erste Mal die Zubereitung im Airfryer mit gemischten Gefühlen – doch dank der intensiven Hitze wird das Ergebnis deutlich luftiger als erwartet. Für ein perfektes Resultat Eiweiß trennen, mit Zucker steif schlagen und vorsichtig unter eine Mischung aus Eigelb, Milch, Mehl und Rosinen heben.
Doch Vorsicht: Genau hier entscheidet sich, ob Sie ein meisterhaftes Dessert oder eine gummiartige Scheibe erhalten. Während man im klassischen Backofen den Teig oft in die kalte Röhre schiebt, ist das bei Geräten wie dem Braun MultiFry 5 oder dem Tefal Ultimate ein grundlegender Fehler. Nutzen Sie stattdessen die Vorwärmtechnik: Lassen Sie den leeren Korb 3 Minuten auf höchster Stufe laufen, bevor Sie die Form mit dem Teig hineinstellen.
Dieser abrupte Hitzeschock sorgt dafür, dass der Teig sofort aufgeht und die richtige Struktur entwickelt. Bei 180 °C etwa 18 Minuten backen, anschließend den Schmarrn mit zwei Gabeln in Stücke reißen, mit Puderzucker bestreuen und noch einmal 3 Minuten karamellisieren lassen. Wer regelmäßig in Discountern wie Lidl einkauft, lohnt es sich, die Angebote in der App zu verfolgen – dort ist hochwertiges Butter für dieses Rezept häufig im Aktionsangebot.
Beim Hauptgang zählt die Saftigkeit – und Fisch macht hier alles richtig
Nach dem süßen Einstieg ist es Zeit für etwas Herzhaftes – und dabei zeigt die Heißluftfritteuse ihre wahre Stärke durch die enorme Zeitersparnis. Frischer Lachs ist für diese Zubereitungsart wie geschaffen: Die hohe Luftzirkulation versiegelt die Säfte im Inneren und bildet gleichzeitig eine zarte Kruste an der Oberfläche. Dazu den Fisch einfach in Würfel oder Filets schneiden, mit Kräutern würzen und in den Korb legen.
Besonders in Tests gut abgeschnitten hat zum Beispiel Russell Hobbs, der selbst ohne ständiges Wenden für gleichmäßiges Garen sorgt. 10 bis 12 Minuten bei 180 °C genügen vollkommen. Dass das Gericht fertig ist, erkennt man daran, dass sich kleine Fetttröpfchen auf der Oberfläche bilden.
Damit das Ergebnis stets gelingt, sollten Sie die goldene Regel der 70-Prozent-Auslastung beherzigen. Den Korbböden niemals bis zum Rand befüllen – die Luft muss auch unterhalb der Zutaten frei zirkulieren können. Andernfalls dünstet das Essen im eigenen Dampf und verliert seine typische Knusprigkeit. Ein überfüllter Korb ist der häufigste Grund, warum Menschen die Heißluftfritteuse wieder in den Schrank verbannen – dabei reicht es, eine Portion wegzulassen, und die Qualität steigt spürbar.
Versuchen Sie morgen, die klassische Pfanne durch diese Methode zu ersetzen. Die gesparten 15 Minuten verbringen Sie dann lieber gemeinsam mit der Familie am Tisch – statt fettige Töpfe und Pfannen zu schrubben.












