Hoher Cholesterinspiegel? Die besten und schlechtesten Lebensmittelentscheidungen

Wenn der Körper Signale sendet

Viele Menschen beginnen erst dann, ihre Ernährung zu überdenken, wenn der Körper anfängt, sich zu melden. Manchmal ist es ein verändertes Energieniveau, manchmal ein überraschender Befund beim Gesundheitscheck.

Fragen rund um Ernährung und Herzgesundheit gewinnen zunehmend an Bedeutung. Kleine alltägliche Gewohnheiten können langfristig einen erheblichen Unterschied machen – ob beim Einkaufen oder am Esstisch.

Was passiert bei zu hohen Blutfettwerten?

Hohe Blutfettwerte entstehen, wenn der Körper mehr Cholesterin ansammelt, als er tatsächlich benötigt. Überschüssiges Fett kann sich dann in den Blutgefäßen ablagern und das Risiko für Herzprobleme sowie andere Erkrankungen deutlich erhöhen.

Mediziner weisen darauf hin, dass nicht alle cholesterinhaltigen Lebensmittel gleich wirken. Eier etwa enthalten zwar Cholesterin, beeinflussen die Blutfettwerte jedoch weit weniger stark als Lebensmittel mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren.

Gleichzeitig gibt es Lebensmittel, die dem Körper aktiv helfen können, die Werte im Gleichgewicht zu halten. Hafer, Vollkornprodukte, Obst und pflanzliche Öle gelten dabei als besonders empfehlenswert.

Lebensmittel, die man reduzieren sollte

Rotes Fleisch

Rotes Fleisch zählt zu den größten Quellen gesättigter Fettsäuren. Rind, Schwein und Lamm – insbesondere fettreiche Teile wie Rippchen oder Hackfleisch – enthalten oft besonders hohe Mengen davon.

Wer erhöhte Blutfettwerte hat, sollte solche Produkte mit Bedacht genießen. Als fettärmere Alternativen empfehlen Ärzte häufig Hühnchen ohne Haut, Fisch oder Hülsenfrüchte. Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, kann zumindest mit kleineren Portionsgrößen gegensteuern.

Frittierte Speisen

Frittiertes sollte ebenfalls deutlich seltener auf dem Speiseplan stehen. Chicken Wings, frittierte Zwiebelringe oder Käsesticks nehmen beim Garen in viel Öl erheblich mehr Kalorien auf.

Eine sinnvolle Alternative ist die Zubereitung im Heißluftfryer oder im Backofen mit etwas Olivenöl – das spart Fett, ohne auf Knusprigkeit verzichten zu müssen.

Süßes und Fettiges im Alltag

Verarbeitetes Fleisch

Wurst, Speck und Schinken enthalten oft erschreckend viel Fett und Salz. Selbst verarbeitete Hühner- oder Putenvarianten sollten nur in Maßen verzehrt werden.

Gebäck und Süßwaren

Kekse, Kuchen und Backwaren enthalten häufig Butter und Backfette, die den Cholesterinspiegel negativ beeinflussen können. Obst, Joghurt oder einfachere Desserts sind im Alltag die klügere Wahl.

Vollfette Milchprodukte

Vollmilch, Sahne und bestimmte Käsesorten sind ebenfalls reich an gesättigten Fettsäuren. Ernährungsexperten empfehlen Menschen mit erhöhten Blutfettwerten daher häufig den Griff zu fettärmeren Milchprodukten.

Was wirklich wichtig ist

Wer unter hohem Cholesterin oder anderen Herzproblemen leidet, sollte unbedingt ärztlichen Rat einholen – sei es beim Hausarzt oder in einer Fachpraxis. Eigene Ernährungsanpassungen können zwar helfen, ersetzen jedoch keine medizinische Beurteilung.

Eine professionelle Einschätzung ist oft entscheidend, um das Risiko für ernsthafte gesundheitliche Folgen wirksam zu senken.

Author

  • Madeleine zählt zu den einflussreichsten Umweltaktivistinnen Österreichs. Die in Wien lebende Bloggerin hat ihren Blog zu einer umfassenden Plattform für nachhaltiges Wohnen ohne Komforteinbußen ausgebaut. Sie gibt Tipps zur Abfallvermeidung (Zero Waste) und zur Organisation des Kleiderschranks.

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