Tchibo-Kleiderbügel spart Platz im Kleiderschrank — vertikaler Trick befreit 50 % des Schrankraums

Warum herkömmliche Kleiderbügel scheitern — und was Sie jetzt dagegen tun können

Kennen Sie das? Ihr Kleiderschrank quillt förmlich über, und trotzdem haben Sie das Gefühl, nichts zum Anziehen zu haben. Viele versuchen vergeblich, die von Marie Kondo bekannte Methode umzusetzen — doch die Realität in deutschen Schlafzimmern mit begrenztem Platz ist erbarmungslos. Besonders jetzt, wenn wir Wintermäntel gegen leichte Leinenkleider tauschen, spitzt sich das Problem merklich zu.

Die meisten Menschen setzen auf klassische Holzbügel, die zwar optisch ansprechend sind, aber kostbaren Platz auf der Kleiderstange verschwenden. Horizontales Aufhängen stößt schlicht an physikalische Grenzen. Wer echten Wandel will, muss anfangen, vertikal zu denken — ein Prinzip, das übrigens auch Großlagerhäuser weltweit für maximale Effizienz nutzen.

Der Tchibo-Multibügel: Ein kleines Produkt mit großer Wirkung

Genau hier setzt eine clevere Lösung aus dem aktuellen Tchibo-Sortiment an. Der unscheinbare Multifunktions-Kleiderbügel verfügt über Öffnungen für bis zu elf weitere Bügel und besitzt ein Gelenk, das die Ausrichtung von horizontal auf vertikal umstellt. Was bedeutet das in der Praxis? Statt zehn Zentimeter Breite an der Kleiderstange beansprucht eine ganze Kaskade von Kleidungsstücken nur einen Bruchteil des Platzes — und alles bleibt knitterfrei und übersichtlich.

Das klingt simpel, verändert aber die gesamte Organisation Ihres Schranks grundlegend. Wer diesen Trick einmal ausprobiert hat, fragt sich, wie er je ohne ihn ausgekommen ist.

Die Kraft der Schwerkraft nutzen — perfekte Übersicht garantiert

Sobald das Aufhängen gelöst ist, wartet die nächste Falle: übervolle T-Shirt-Stapel auf den Regalböden. Die meisten legen Kleidung übereinander, und die Stücke ganz unten werden schlicht nie getragen — weil man sie schlicht nicht sieht. Inspiriert vom japanischen Ordnungsansatz empfiehlt sich hier die vertikale Falttechnik.

Statt Shirts aufeinanderzuschichten, falten Sie sie zu kleinen Rechtecken und stellen sie aufrecht nebeneinander in die Schublade. Auf diese Weise sparen Sie bis zu 50 % des Volumens und haben beim morgendlichen Griff sofort jeden einzelnen Artikel im Blick — ohne das gesamte Fach durchwühlen zu müssen.

Teleskopstange: Die zweite Etage im Schrank

Falls in Ihrem Kleiderschrank noch ungenutzter Raum oberhalb der vorhandenen Stange schlummert, lohnt sich eine Teleskopstange. Sie lässt sich ganz ohne Bohren zwischen die Schrankwände spannen und schafft so eine zweite Ebene für kürzere Kleidungsstücke wie Röcke oder Hemden. Das Ergebnis: doppelte Hängekapazität, null Aufwand.

Saisonwechsel — mehr als nur Plastiktüten

Was passiert nun mit den Dingen, die Sie im Sommer schlicht nicht brauchen? Wenn an der Kleiderstange wieder Platz entstanden ist, rücken voluminöse Pullover und Jacken in den Fokus. Als besonders effektiv gilt hier der Vakuumbeutel, der das Volumen von Winterkleidung um bis zu zwei Drittel reduziert.

Beim Einlagern sollten Sie jedoch unbedingt an den Schutz vor Motten denken. Legen Sie einfach Zedernholz oder ein Säckchen mit getrockneten Lavendelblüten dazu. Zeder wirkt als zuverlässiges natürliches Repellent und schützt Ihre Wollsachen während der gesamten Lagerzeit. Ein bis zwei Zedernstücke pro großem Beutel reichen aus, damit die Kleidung sicher und angenehm duftend in die nächste Saison startet.

Die kleinen Details, die Ihr Schlafzimmer in Harmonie halten

Vergessen Sie auch das Schuhwerk nicht, das im Sommer häufig gegen Sandalen ausgetauscht wird. Winterschuhe sollten vor der Einlagerung gründlich gereinigt werden. Bei Temperaturen von 25 Grad Celsius und mehr, wie sie in Deutschland im Juni durchaus üblich sind, kann Leder austrocknen und reißen, wenn der Schuh nicht in Form gehalten wird. Qualitative Schuhspanner bewahren die richtige Form über die Sommermonate und verlängern die Lebensdauer Ihrer Schuhe erheblich.

Der letzte Schritt zu dauerhafter Ordnung ist das Farbcoding. Sobald Kleidung vertikal hängt und in Schubladen aufrecht steht, sortieren Sie alles vom Hellsten zum Dunkelsten. Dieser schlichte visuelle Trick beruhigt den Raum sofort — und morgens greifen Sie zielsicher zum richtigen Stück, ohne nachdenken zu müssen. Beginnen Sie noch heute damit, fünf Teile auszusortieren, die Sie seit einem Jahr nicht getragen haben, und spüren Sie, wie Ihr Kleiderschrank regelrecht aufatmet.

Author

  • Madeleine zählt zu den einflussreichsten Umweltaktivistinnen Österreichs. Die in Wien lebende Bloggerin hat ihren Blog zu einer umfassenden Plattform für nachhaltiges Wohnen ohne Komforteinbußen ausgebaut. Sie gibt Tipps zur Abfallvermeidung (Zero Waste) und zur Organisation des Kleiderschranks.

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